Der Meriba ist der größte und mächtigste Fluss Trunovias, eine gewaltige Lebensader, die sich wie eine riesige Schlange durch das Trunovische Tal windet. Sein Ursprung liegt im Grenzgebirge, wo er als wilder Gebirgsfluss beginnt, der durch Schluchten und über Felsen tobt. Doch je weiter er nach Süden fließt, desto ruhiger und breiter wird er, bis er schließlich das gesamte Tal durchzieht.

Die Ufer des Meriba sind fruchtbare Landstriche, die von Bauern und Siedlern des Tals seit Jahrhunderten kultiviert werden. Der Fluss ist nicht nur eine Quelle für Wasser und Nahrung, sondern auch ein bedeutender Handelsweg. Handelsschiffe fahren die ruhigen Gewässer des Meriba hinab und bringen Waren von einem Ende des Kontinents zum anderen.

Doch der Meriba ist mehr als nur ein Fluss. Er gilt als heilig für viele der Völker Trunovias. Die Einheimischen glauben, dass der Fluss die Essenz des Landes selbst trägt und dass seine Strömungen eine uralte Weisheit in sich tragen. An besonderen Punkten entlang des Flusses, insbesondere in der Nähe seiner Mündung im Südmeer, gibt es Schreine und Altäre, die den Flussgöttern und Wassergeistern gewidmet sind. Der Meriba ist der Herzschlag des Trunovischen Tals und verbindet alle, die in seinem Schatten leben.