Götter und Geister

Über Terran und allen seinen Reichen wachen die Götter. Zwanzig an der Zahl teilen sie die Kräfte der Welt unter sich auf: Leben und Tod, Licht und Finsternis, Meer und Berg, Krieg und Frieden, Zeit und Schicksal. Zu ihnen beten die Sterblichen in Tempeln und Hainen, auf Schlachtfeldern und auf hoher See, denn kaum ein Ereignis auf Terran, das nicht dem Wirken einer göttlichen Hand zugeschrieben würde.

Am Anfang aber standen nicht die Götter, sondern die drei Urgeister: Fjelle, Vannis und Tyrelle, aus deren Zusammenspiel Himmel, Leben und Geist hervorgingen. Aus dieser ersten Schöpfung erwuchs das Pantheon, wie es die Völker heute verehren, mit Gottheiten wie Nivum, dem Hüter des Gleichgewichts zwischen Leben und Tod, Urasa, die am Rad des Schicksals webt, Daemos, dem Vater der Dämonen, und vielen anderen, die über ihre je eigene Domäne gebieten. Zwischen ihnen und den Sterblichen stehen die Halbgötter, geringere Mächte von gewaltiger Kraft, die bald als Verbündete, bald als Schrecken in die Geschichte der Welt eingriffen.

Doch das Pantheon ist kein unveränderlicher Himmel. Götter steigen auf und vergehen, so wie die Königin der Raben einst als Sterbliche begann und zur Göttin wurde, während andere Namen aus den Gebeten verglühen und ihre Tempel zu Staub zerfallen. Manche sind gefallen, manche verschollen, manche warten im Verborgenen auf ihre Rückkehr. Auf den folgenden Seiten findest du sie alle: die Urgeister, die großen Götter und die Halbgötter, jeden mit seiner Domäne, seinen Kulten und den Geschichten, die die Sterblichen sich über ihn erzählen.


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