Großer Hain

Im Zentrum des Druidenviertels liegt der Große Hain, ein uralter, lebendiger Tempel aus Wurzeln, Moos und Licht. Kein Stein wurde hier je gesetzt – der Hain wuchs von selbst, geführt durch die Hände der Natur und den Willen der Druiden. Seine gewaltigen Bäume ragen wie Türme in den Himmel, ihre Äste bilden ein grünes Dach, durch das Sonnenstrahlen in goldenen Strömen brechen.

In seiner Mitte steht das Herzholz, ein Baum von solcher Größe und Würde, dass man sagt, er sei älter als Trunovia selbst. Unter seinen Ästen versammeln sich die Oberdruiden des Zirkels des Grünen Schwurs, um über das Gleichgewicht von Stadt und Natur zu wachen. Hier werden Bündnisse geschlossen, Urteile gesprochen und neue Druiden in die Mysterien des Lebens eingeweiht.

Der Boden ist von Runen durchzogen, die im Mondlicht glühen, und der Wind trägt die Stimmen der Ahnen zwischen den Zweigen.