Etwas abseits der Hauptmauern liegt das Hafenviertel, wo der mächtige Fluss Meriba in breiten Armen an die Kais der Stadt schlägt. Das Viertel ist ein wilder, vielstimmiger Ort: Segel knattern im Wind, Seile ächzen, Händler schreien Preise, und der Geruch von Salz und Gewürzen hängt in der Luft. Zwischen Lagerhäusern, Tavernen und Werften herrscht ein ständiges Kommen und Gehen von Seeleuten, Händlern, Schmugglern und Abenteurern.
Die Straßen sind enger und unebener als in den oberen Vierteln, doch das Leben pulsiert hier stärker als irgendwo sonst. Fremde Sprachen, exotische Waren und schillernde Gestalten machen das Hafenviertel zu einem Ort, an dem alles möglich scheint. Nachts verwandelt sich der Hafen in ein Meer aus Laternen, Musik und Schatten.