Unter den Straßen der Städte, tief in den vergessenen Kanälen und Ruinen, hausen jene, die die Welt verstoßen hat – und die sich ihre eigene Gemeinschaft geschaffen haben. Der Schwarze Zirkel ist ein berüchtigter Klan von Lykantrophen, Verfluchten und Bluttrinkern, der aus der Not eine grausame Tugend gemacht hat.
Was einst ein geheimer Zufluchtsort für Ausgestoßene war, ist heute eine organisierte und gefährliche Untergrundmacht, die ihre eigene brutale Ordnung kennt. Die Mitglieder des Zirkels nennen sich Brüder und Schwestern der Nacht, vereint durch das Blut, das sie teilen – und das Blut, das sie brauchen.
In regelmäßigen Abständen steigen Gruppen aus dem Zirkel an die Oberfläche, um sich zu holen, was sie brauchen: Körper, Leben, Schmerz. Die meisten Städte dulden sie aus Angst, nicht aus Toleranz – denn der Zirkel kennt keine Gnade und keine Moral, nur die Gesetze des Überlebens und der Blutsbande.
Dennoch fliehen manche Verfluchte zu ihnen, wenn niemand sonst sie aufnimmt. Für viele ist der Schwarze Zirkel der einzige Ort, an dem sie nicht gejagt werden – auch wenn der Preis dafür ihre Menschlichkeit ist.