Elra, Tochter der Flammen, ist die Tochter von Zakar, dem Gott des Feuers, der Höllen und der Teufel. Während Zakar im Verlauf der Äonen unzählige Nachkommen in den Feuerschlünden der Höllen zeugte, gilt Elra als seine würdigste Erbin – die einzige, die jemals den Titel „Erbin des Lavathrons“ für sich beanspruchen durfte. Ihr Aufstieg zur Halbgöttin war weder ein Geschenk noch ein Zufall: Elra kämpfte sich durch unzählige Prüfungen, bis selbst die größten Fürsten der Hölle ihre Flammen anerkannten.

Elra wird in den Schriften der Blutkriege immer wieder erwähnt, jenen uralten, endlosen Schlachten zwischen Dämonen und Teufeln, die weite Teile der unteren Ebenen verheerten. Dort focht sie an vorderster Front, oft allein gegen Legionen, und brachte mit jedem Hieb ihres flammenden Kriegshammers Tod und Asche. Ihre Erscheinung ist so furchteinflößend wie majestätisch – eine Kriegerin mit flammendem Haar, in Rüstung aus geschmolzenem Metall, deren Stimme wie das Brodeln eines Vulkans klingt.

Obwohl sie den Teufeln entstammt, steht Elra nicht bedingungslos auf der Seite ihres Vaters oder der Höllen. Sie folgt ihren eigenen Kodex: Stärke verdient Respekt, Schwäche wird verbrannt. In der sterblichen Welt wird sie von Kriegsherren, Gladiatoren und Feuerkulten verehrt, oft in Form von Feuerritualen oder Kampfturnieren zu ihren Ehren.


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Elra wird meist als hochgewachsene, in schwarze Plattenrüstung gehüllte Gestalt mit weißem Haar beschrieben. Ihre Waffe – die Flammenklinge “Vorr” – ist ein geschmiedeter Höllenstahl, der sich durch ihre Bindung an ihren Vater stets neu entzündet. Ihre Augen gelten als glühende Kohlen, in denen sich die Schlachtfelder der Blutkriege spiegeln.