Die Biestlande sind eine urtümliche Dimension reiner Wildheit. Sie liegen jenseits der Ätherischen Ebene, eingebettet zwischen den göttlichen Höhen Arcadias und der zersplitterten Wirklichkeit der Splitterlande. Hier herrscht nicht das Gesetz der Ordnung oder der Idee, sondern der Instinkt, der Überlebenswille, die rohe Natur.
Die Landschaften der Biestlande sind so wechselhaft wie ihre Bewohner: endlose Dschungel mit Blättern groß wie Dächer, Gebirgsketten mit messerscharfen Klippen, dampfende Sümpfe voller flüsternder Nebel und eisige Tundren, in denen nichts lange überlebt. Tag und Nacht existieren hier gleichzeitig, der Himmel ist in ständiger Bewegung, oft halb von einem goldenen Licht durchzogen, halb in Dämmerung gehüllt.
Jede Region hat ihre eigenen Gesetze, aber keine davon kennt Mitleid. Alles lebt, alles jagt, alles wird gejagt.
