Mit dem Abschluss der großen Siedlungsphase und der Festigung der ersten Stadtstaaten begann eine Ära, die als Geburt der maritimen Zivilisation gilt.
Während die frühen Kulturen Aeternums ihre Reiche entlang der Flüsse und Küstenlinien ausbauten, blieb der offene Ozean lange Zeit ein Ort des Unbekannten und der Furcht.
Doch mit der Entwicklung neuer Schiffsbaukunst und Navigationsmethoden änderte sich alles. Der Horizont der bekannten Welt dehnte sich erstmals über die Küsten hinaus. -Durist von Renzass, frühgeschichtlichem Fortschritt, Bd. 4
Bereits um 5.900 v. d. K. wurden an den Küsten Caldorias und der nördlichen Inselreiche die ersten mehrmastigen Segelschiffe gebaut.
Diese Schiffe, gefertigt aus dem zähen Holz des Silberzederbaums, waren robust genug, um den Stürmen des Südmeeres zu trotzen, und leicht genug, um längere Distanzen zu überbrücken.

Die Schifffahrt wuchs rasch über den bloßen Fischfang hinaus.
Waren, Ideen und Menschen begannen sich zu bewegen, und mit ihnen der Fortschritt.
Caldoria, bereits damals eine wohlhabende Inselstadt, nutzte ihre strategische Lage innerhalb des Kontinents, um zum ersten großen Handelszentrum der Welt zu werden.
Ihre Häfen wurden zu einem Knotenpunkt für Güterströme.