Etwa dreihundert Jahre nach der Blüte der Bronze begannen die Schmiede der Welt, mit einem neuen, widerspenstigen Metall zu experimentieren: Eisen.
Zunächst galt es als unbrauchbar, zu hart, zu schwer zu schmelzen, zu unrein. Doch im Osten Aeternums, in den Ruinen von Kor-Thalas, dem heutigen Vyrashaah fanden Forscher Fragmente einer Hochofenanlage, die belegt, dass hier zum ersten Mal die Kunst des Eisenschmelzens gemeistert wurde.

Eisen erforderte höhere Temperaturen als Bronze, und so mussten neue Schmelztechniken entwickelt werden: Blasebälge, Kohlenmeiler und frühe Runenschmieden wurden erfunden, um die Hitze zu kontrollieren.
Diese Innovationen führten nicht nur zur Verarbeitung des Metalls selbst, sondern auch zur Entdeckung von Kohlenstoffhärtung, der Geburt von Stahl, wenn auch in primitiver Form.

Mit der Eisenverarbeitung begann eine Epoche des Umbruchs, in der alte Bronzereiche fielen und neue Mächte aufstiegen.
Eisen war nicht nur stärker, sondern auch weit verbreitet. Seine Verfügbarkeit machte es zum Metall der Krieger, Bauern und Handwerker gleichermaßen.
Zivilisationen, die das Eisen beherrschten, errichteten Straßen, Brücken und Mauern von bisher ungekannter Festigkeit.