
Die ältesten bekannten Zeugnisse intelligenten Lebens auf Terran stammen aus den Ausgrabungen rund um die Ruinen von Caldoria, einer Stadt, die einst im Herzen des heutigen Wüstenkontinents Aeternum lag. Geologen und Archäologen datieren die dort gefundenen Schichten auf etwa 6.400 Jahre v. d. K., eine Zeit, in der Aeternum noch als fruchtbare, wasserreiche Landschaft beschrieben wird;
ein Paradies im Herzen der Alten Welt.
Die Funde umfassen primitive Werkzeuge aus gehärtetem Obsidian, Keramikfragmente mit geometrischen Gravuren und die verkohlten Überreste früher Herdstätten, was auf eine sesshafte Lebensweise hindeutet.
Einige Forscher deuten Gravuren und steinerne Monumente als Hinweise auf eine frühe symbolische oder religiöse Kultur, möglicherweise die Vorläufer der späteren Völker von Terran.
Besonders bedeutsam ist das Fragment einer Steintafel, das in den Ruinen von Caldoria entdeckt wurde. Die sogenannte Caldoria-Prim Tafel trägt eine Inschrift in einer bisher nicht vollständig entschlüsselten Schriftform. Erste Übersetzungen deuten Begriffe wie „Himmel“, „Wächter“ und „Brücke“ an, möglicherweise Hinweise auf die ersten mythischen Vorstellungen über Götter und die Welt.
Heute gilt Caldoria als Wiege der Zivilisation, aber auch als Mahnung an Vergänglichkeit: Der Kontinent, der einst Leben nährte, wurde über Jahrtausende zu einer unbarmherzigen Wüste, deren Sand die Geheimnisse der ersten Völker birgt.