Die Besiedlung Trunovias markiert einen der bedeutendsten Wendepunkte in der Geschichte Terrans. Sie begann in der Hochzeit der Ära der Reiche, als Arthan Aryndor, der Verstoßene von Myral, mit seiner Gefolgschaft das südliche Gebirge überquerte; eine Reise, die als Der Marsch der Verlorenen in die Geschichtsschreibung einging. Was als Flucht vor Verfolgung begann, wurde zur Geburtsstunde eines neuen Reiches.

Nach Monaten in eisigen Höhen, hungernd und geschwächt, erreichten Arthans Leute schließlich ein fruchtbares Tal, durchzogen vom klaren Lauf des Meriba-Flusses. Hier, zwischen sanften Hügeln und weiten Wäldern, errichteten sie ihre erste Siedlung; Trunovia, benannt nach dem Kontinent, den sie für sich entdeckt glaubten. Aus wenigen Zelten und Holzhütten entstand mit der Zeit eine feste Stadt aus Stein und Holz, durchdrungen vom Geist des Neuanfangs.


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Der Marsch der Verlorenen


Die frühen Jahre waren von Entbehrung und Kampf geprägt. Wilde Bestien, unbekannte Krankheiten und die ungezähmte Natur des Trunovischen Djungels setzten ihnen stark zu. Doch unter Arthans weiser Führung und mit Lyanna von Myrals Heilkunst überstanden sie diese Prüfungen. Gemeinsam schufen sie Strukturen von Ordnung und Gemeinschaft, die sich bald über das Tal hinaus ausbreiteten.


Als sich die Nachricht von einem neuen, bewohnbaren Kontinent verbreitete, lockte dies viele Siedler, als auch Abenteuerlustige an. Der Kontinent war reich an Schätzen und scheinbar auch vergangenen Kulturen und das Land war weitgehend unberührt.