Elena von Silberfels gilt als eine der bedeutendsten druidischen Gestalten der Ära der Reiche. Sie war eine Firbolg aus den südlichen Wäldern Pandoras, deren Leben und Wirken die Entwicklung magischer, naturverbundener Traditionen über viele Zeitalter hinweg prägte.

Ihre Geschichte beginnt mit einer Vision: Elena soll, den Aufzeichnungen nach, während einer langen Pilgerreise vom Geist der Welt selbst gerufen worden sein. Sie folgte diesem Ruf bis an die Küste der Silberbucht, wo sie auf einen mächtigen Felsen stieß, der sowohl bei Tag als auch in tiefster Nacht in sanftem, silbernem Licht erstrahlte. Der Fels, später „Silberfels“ genannt, war nicht nur ein Naturwunder, sondern trug eine spürbare magische Resonanz in sich. Selbst ungeschulte Reisende berichteten, sich in seiner Nähe erfrischt, gestärkt oder gar verjüngt zu fühlen.
Elena errichtete am Ufer eine kleine Siedlung aus Holz und Stein, welche sich später zu einem befestigten Dorf und schließlich zu einer angesehenen Gemeinschaft entwickelte. Diese erste Siedlung bildete den Grundstein des Hauses Silberfels; eines Hauses, das sich der Bewahrung, Erforschung und Verehrung des magischen Felsens verschrieb.
Im Laufe der Jahrhunderte wuchs Silberfels zu einem kleinen, aber einflussreichen Zentrum arkaner und naturmagischer Studien. Der Fels selbst wurde zum Fokus zahlreicher Rituale, Heilungen und Beschwörungen. Elena gründete eine Schule für druidische Lehren und Magie, deren Einflüsse bis heute in der Heilmagie und der arkanen Theorie vieler Länder spürbar sind.
Durch den Kontakt mit der Essenz des Silberfelsens verlangsamte sich Elenas Alterungsprozess erheblich. Sie lebte fast 3 Jahrtausende, eine Zeitspanne, in der Reiche kamen und fielen, während sie selbst unverändert blieb. Sie war nie wirklich eine Herrscherin, sondern eher als eine Hüterin betrachtet; eine Verkörperung der Beständigkeit und der natürlichen Ordnung.
Doch ihr langes Leben hatte auch Schatten. Mit den Jahrhunderten wurde Elena zunehmend zurückgezogen, starr in ihren Überzeugungen und unnachgiebig in ihren Traditionen. Außenstehende empfanden Silberfels bald als ein seltsames, entrücktes Haus, das die Welt mied und nur noch den eigenen Ritualen diente. Ihr Ansehen zu erlangen galt als schwer und erforderte eine präzise Hartnäckigkeit. Dennoch blieb es ein Ort der Macht und des Wissens und der Silberfels selbst ein Brennpunkt arkaner Energie, den bis heute nur wenige zu betreten wagen.
Nach ihr ist die Prinzessin der Svelven, Elena Svelvik benannt. Die beiden Adelshäuser haben gute Diplomatische Beziehungen.