Die Inkursion bezeichnet eine beispiellose Katastrophe in der Geschichte Pandoras, die rund ein Jahrhundert andauerte. In dieser Zeit wurde der Kontinent Pandora zum unfreiwilligen Austragungsort des uralten Blutkrieges; des ewigen Konflikts zwischen den Dämonen der Abyss und den Teufeln der Neun Höllen.


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Wie es dazu kam, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Manche Quellen berichten von plötzlich auftretenden Rissen im Gewebe der Ebenen, die sich zunächst über abgelegenen Gebieten öffneten und rasch ausweiteten. Diese Risse fungierten als Portale, durch welche die Streitkräfte beider infernischer Mächte in die materielle Welt gelangten.

Der Konflikt verwandelte weite Teile des Kontinents in verbrannte Einöden. Ganze Städte, darunter auch Elyndor wurden zerstört oder aufgegeben. Die Bevölkerung schrumpfte dramatisch; Schätzungen zufolge kam mehr als die Hälfte der Einwohner des Kontinents ums Leben. Magische Anomalien, korrumpierte Flora und Fauna sowie Regionen, in denen die Grenzen zwischen den Ebenen dauerhaft beschädigt blieben, sind bis heute sichtbare Nachwirkungen der Inkursion.



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In den letzten Jahrzehnten des Krieges formierte sich eine lose Allianz aus Sterblichen, bekannt als der Rat der 5, die versuchten, die Ausbreitung der Höllenportale einzudämmen. Eine Schlüsselfigur unter ihnen war Erzmagier Magnus Cania, ein angesehener Magier von Pandora und Ziehvater der legendären Aurelia Cania. Magnus soll maßgeblich an der Entwicklung der sogenannten Bannkreise von Elyndor beteiligt gewesen sein, mit denen mehrere größere Portale dauerhaft versiegelt wurden. Er fiel vermutlich in der Endphase des Konflikts. Seine Leiche wurde jedoch nie gefunden.

Der Krieg endete nicht mit einem Sieg der Sterblichen, sondern durch Erschöpfung beider infernischer Seiten. Nach und nach zogen sich Dämonen und Teufel in ihre jeweiligen Ebenen zurück, wodurch sich die Risse im Gewebe stabilisierten oder schlossen. Pandora blieb verwüstet zurück


Nach den Inkursionskriegen wurde der Rat der 5 offiziell gegründet, um zukünftige Konflikte solcher Art besser vorzubeugen.