Zeitraum: ca. 1.550–1.520 v. d. K.
Ort: Aeternum (besonders betroffen: Nord- und Zentralregionen)
Auslöser: Krieg der Stämme und Dürre


Nach über drei Jahrhunderten des Kriegs der Stämme war das Aeternum ein verheertes Land. Wälder waren abgeholzt, Böden ausgelaugt, Flüsse verschmutzt und Millionen Hektar fruchtbarer Erde lagen brach. Die gewaltige Kriegswirtschaft Caldorias, die einst Wohlstand versprach, hinterließ verbrannte Felder und zerstörte Versorgungsnetze.

Als der Krieg endete, waren kaum Bauern übrig geblieben. Viele Dörfer waren verödet, und das Land hatte keine Kraft mehr, sich selbst zu ernähren. Dann traf das Reich die zweite Katastrophe: eine beispiellose Dürre, die über zehn Jahre wütete.
Alte Texte berichteten von Sommern ohne Regen und von Flüssen, die Staub statt Wasser brachten.


Was als lokale Erntekrise begann, weitete sich rasch zu einer Katastrophe über den gesamten Kontinent aus.
Berichte aus dieser Zeit sprechen von Feldern, auf denen kein Korn mehr wuchs, und Städten, in denen Brot zu Goldwert gehandelt wurde.

Die Caldorianische Krone versuchte, Nahrungsimporte von den südlichen Inseln zu organisieren, doch Piraterie, Aufstände und der Zusammenbruch der Handelsflotten verhinderten jede stabile Versorgung.
Ein ganzer Winter lang, so heißt es, verzehrten die Menschen Rinde, Wurzeln und Leder, um zu überleben.