Lange vor den glanzvollen Tagen des Imperiums,
in einer Zeit, in der Menschen kaum mehr als wandernde Stämme waren,
erhob sich ein Mann aus dem Nebel der Urgeschichte – Jerobell,
der erste, der den Mut und den Willen besaß, sich selbst König zu nennen.

Er war kein Gott, kein Halbgott, kein von Magie gezeichneter Auserwählter.
Er war ein Mensch – sterblich, fehlbar,
doch getrieben von einem unbeugsamen Traum:
Eine Stadt zu errichten, die ewig bestehen sollte.


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Jerobell entstammte einem der frühen Menschenstämme,
die entlang der Flüsse im Süden des Aeternum lebten.
Die Welt war zu jener Zeit wild, die Jahreszeiten grausam,
und die Menschen lebten in einfachen Hütten aus Lehm und Holz,
ständig bedroht von Hunger, Bestien und rivalisierenden Clans.

Doch Jerobell unterschied sich von anderen Häuptlingen.
Er war wissbegierig, lernte von Elfenhändlern und Zwergenreisenden,
und erkannte, dass Ordnung, Zusammenarbeit und Sprache
mächtiger waren als jedes Schwert.




Um 6.000 v. d. K. führte Jerobell sein Volk in ein fruchtbares Flusstal
nahe der heutigen Ruinen von Caldoria. Angeblich erschien ihm einer Vollmondnacht ein Geist, welcher ihm von dem fruchtbaren Land erzählte.

Dort, wo das Wasser in der Sonne schimmerte wie Gold,
begann er den Bau einer befestigten Siedlung, zunächst kaum mehr als ein Ring aus Steinmauern und Türmen.

Diese Siedlung sollte der Keim der größten Stadt der alten Welt werden.
Jerobell nannte sie Caldoria, vom alten Wort Cal’dor, was so viel bedeutet wie „Ort der Flamme“ oder „Herd des Lebens“.

Unter seiner Führung vereinten sich mehrere Stämme,
Handel entstand, erste Gesetze wurden niedergeschrieben
– in einfachen Symbolen auf Lehmplatten –,
und aus einem Lager wurde eine Stadt.


Als er im hohen Alter starb,
zählte Caldoria bereits über 3.000 Einwohner
und war das Zentrum einer neuen Ordnung geworden,
der menschlichen Zivilisation.